personliches Weblog des Gitarristen Marcus Breiteneder
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Hey... ich hab's geschafft...

ich hab' jetzt auch ein Weblog.
Ich habe vor, in nächster Zeit hier meine Gedanken über Musik zu schreiben, über Musik die ich mag und über meine eigene Musik. Ich bin gespannt, ob das jemand liest.
Jetzt bastel ich noch etwas an diesem Blog.
Marcus.
26.4.06 00:02


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Popakademie

Sag mal, kennst du die Popakademie in Mannheim?
Ich war am vergangenen Freitag da zu einem Seminar und wundere mich immer wieder, wie wenige Musiker ich dort antreffe.
Ausser den offiziellen Studiengängen bieten die auch Seminare und Workshops an, die dem erfahrenen Profi und Semi-Profi weiterhelfen. Es gibt Musik-Seminare und Business-Seminare, letztere nicht nur für Musiker.
Am Freitag ging es um Virales Marketing, Dozent war Michael Zerr von vm-people. Dieser Mann weiß wovon er spricht, wenn er über virale Werbestrategien erzählt, schließlich hat er schon für manche große und kleine Marke gearbeitet.
Ganz nebenbei habe ich noch einige sehr nette Leute kennen gelernt, z. B. Karen Pfeiffer vom Weltkulturerbe Völklinger Hütte, Peter Wendland von der Hardrockband Riccochet, Petra Ackermann von Drumconcept und viele mehr.
Also Musikerkollegen: hört auf zu jammern, dass ihr zu wenig Gigs habt und keiner eure CDs kauft! Bildet euch in Sachen Business und lernt, euch und eure Musik besser zu verkaufen! Ich arbeite auch dran...
26.4.06 12:10


Warum komponiere ich?

Schon seit ich Musik mache, habe ich Melodien, verbunden mit Stimmungsbildern, im Kopf. Bei mir lösen diese Melodien und Stimmungen starke Gefühle aus und ich möchte sie ausdrücken. Mein Sprachrohr ist die Musik.
Mein Ziel ist es, diese Stimmungen mit dir als Zuhörer zu teilen, in der Hoffnung, dass sie bei dir ähnliche Gefühle auslösen wie bei mir. Klingt das abgefahren? Vielleicht, aber es geht mir einfach um mehr als um Töne.
Musik ist für mich Kommunikation, Kommunikation verbindet, Verbundenheit beeinflusst unsere Stimmung, Stimmungen führen zu Gefühlen. Damit sind wir wieder am Anfang dieses Artikels und beim ursprünglich(st)en Grund warum Menschen begannen, Musik zu machen – um ihre Gefühle auszudrücken.
28.4.06 13:13


Der Titel Weightless/Schwerelos

Der Titel Weightless/Schwerelos ist für mich ein sehr wichtiger Titel weil er einen Meilenstein in meiner Entwicklung als Musiker und Komponist darstellt. Ich schrieb ihn zu der Zeit, als ich zum einen noch Gitarrist von Hubert Kah war und zum anderen mit Stephan Höll und Roger Scheerer im Proberaum experimentierte.

Ich hatte mir gerade bei eBay ein neues Effektgerät ersteigert und experimentierte mit cleanen Sounds. Plötzlich war es da: das Intro-Riff. Ich spielte es in mein Loop-Delay ein und ließ es endlos wiederholen. Ich begann darüber zu improvisieren.
Dabei tauchten faszinierende Bilder in meinem Kopf auf: Die endlosen Weiten des Weltraums, ferne Planeten, geheimnisvolle Nebel und Sonnensysteme in faszinierenden, fantastischen Farben. Sonnen explodierten um neue Welten zu erschaffen. Bedrohlich wirkende, riesige Asteroidennebel kreuzten meinen Weg. Im nächsten Moment schwebte ich in vollkommener Harmonie mit mir und mit der Welt in Schwerelosigkeit. Ich sah unsere Erde von oben wie eine blaue Perle die friedlich auf schwarzem Samt ruhte und schwebte einfach weiter...

Warum ist dieses Stück Musik so wichtig für mich? Es war mein erstes Stück in dem ich so eine Vision wirklich konsequent umsetzte. Die Tonart, das Thema, das Solo, die Form, die Rhythmik – jeder einzelne Ton ist Teil der Vision. Die Vision steht über allem und dadurch entsteht der ganze Rest fast von allein. Damit ist Weightless der Beginn meiner heutigen Art zu komponieren und war auch die Inspiration zu der Band „Mooods“.

Die erste Probe von Weightless verlief sehr ungewöhnlich. Ich forderte Roger und Stephan auf, sie sollten ihre Instrumente weglegen, weil ich zuerst über das neue Stück sprechen wollte. Sie sahen mich etwas überrascht an, taten es dann aber doch. Da saßen wir nun zusammen im Proberaum und ich erzählte ihnen von meinen Vorstellungen und Bildern. Ich ermahnte sie, dass alles was sie gleich spielen würden nach dieser Vision klingen solle. Stephan fragte mich mit großen Augen: „Und das machst du ohne Drogen?“
Ich gebe zu, dass ich mir in diesem Moment überhaupt nicht sicher war, ob das so funktioniert – aber es klappte. Ohne große Diskussionen gingen wir in die selbe Richtung und der Song begann zu schweben.
30.4.06 21:36





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