personliches Weblog des Gitarristen Marcus Breiteneder
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Wow, welche Fantasie...

Ich habe heute von einer Leserin dieses Blogs folgende eMail erhalten, die ich euch nicht vorenthalten möchte:

Hallo Marcus,
bin hier gelandet und da Du ja gerne wissen möchtest, wie Deine Songs auf andere wirken, möchte ich Dir mal schreiben, welche Empfindungen ich habe.
Ich habe mir Deine Songs angehört und dachte am Anfang..hups was ist das? Normalerweise höre ich andere Musik, aber ich empfand es interessant. Beim ersten Anhören hatte ich noch keine Bilder oder Stories im Kopf, aber beim zweiten Mal entstanden welche.
Den Song Information Age finde ich erotisch, aufpeitschend und wehmütig zugleich.
Da ich 12 Jahre Ballettunterricht hatte (nur hobbymäßig) denke ich mir oft Choreographien aus.
Bei dem Song musste ich an eine Frau denken, die von einem Mann sehr enttäuscht wurde und sich nun aus lauter Verzweiflung und Hilflosigkeit wahllos in viele Affären mit Männern stürzt.
Wenn die Musik etwas ruhiger wird, muss sie wehmütig und melancholisch an die schönen Zeiten mit ihm zurückdenken.
Auf der Bühne könnte ich mir bei Information Age eine sehr erotisch gekleidete Frau vorstellen, die sehr wild und aufreizend tanzt.
Es kommen immer mehr Männer dazu, die mittanzen.
Immer, wenn die Musik ruhiger wird, setzt sie sich auf einen schwarzen Bistrostuhl und auf einer Leinwand hinter ihr werden die schönen Erlebnisse, die sie mit dem Mann hatte, gezeigt (beide am Strand bei Sonnenuntergang usw.).Sobald die Musik wieder aufpeitschender wird, steht sie auf und tanzt mit den Männern weiter.
Sundance wirkt beruhigend. Man hat das Gefühl als würde man mit dem Motorrad in den Sonnenuntergang fahren.
Bei Freedom musste ich sofort an Woodstock denken.
Wie alle auf der Wiese sitzen, tanzen und zuhören.
Weightless erinnert mich an Filmmusik für einen Indianerfilm.
Am Anfang sehe ich Luftblasen in einem Fluss aufsteigen. Dann stelle ich mir Indianer vor, die an einem Lagerfeuer sitzen und wehmütig an vergangene alte Zeiten denken.
Um ihre Gedanken bildlich festzuhalten, könnte man mit der Kamera über Berge und Flüsse schweben und dabei Indianer auf Pferden und Büffelherden usw. zeigen.
So das waren so meine Empfindungen. Du hattest sicherlich andere Vorstellungen als ich, aber so ist es bei Musik.
Ich wünsche Dir noch viel Spaß beim Komponieren und spannende Visionen

Michaela

Vielen Dank für deine Bilder Michaela, ich fühle mich geschmeichelt.
Marcus.
1.6.06 13:21


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Tief im Westen...

... der Stadt Stuttgart spielte ich am vergangenen Dienstag mit For Two . Wir traten im Freien auf - Anfang Juni. Es war kalt, sehr kalt. Doch im Westen, wo die Männer noch hart, die Frauen noch schön und die Drinks noch pur sind kann das Wetter keine Geburtstagsfeier stören. So dachten auch die Gäste aus Bayern und Schwaben. Man rückte zusammen und schon nach kurzer Zeit unterlag die Kälte der warmen und fröhlichen Stimmung.
Vielen Dank an Conny und Uwe Meinhardt für dieses schöne Engagement.
8.6.06 08:05


Gitarre lernen

Mit diesem Beitrag eröffne ich die neue Kategorie „Gitarre lernen“ und schlage dir ein Buch von Jürgen Kumlehn vor: Ich werde Gitarrist!


Ich werde Gitarrist! Mit CD.









Inhalt
Das Buch hält, was der motivierende Titel verspricht. Es geht los mit einfachen Songs, für die du nur die rechte Hand benötigst. Danach kommen einfache Rockriffs und Powerchords, Blues und Tackergitarren. That Rocks!
In Kapitel 3 lernst du coole Pickings und rhythmische Akkord-Riffs und in Kapitel 4 darf das Noten- und Tabulaturlesen nicht fehlen. Aber keine Angst! Alles ist leicht zu verstehen und übersichtlich gestaltet, ideal zum Lernen oder Nachschlagen.
Im Anhang findest du Tipps zum Gitarrenkauf, zum Saitenwechseln, die Töne der Gitarre und ähnliches.
Auf der beigelegten CD kannst du dir alle Songs und Riffs mit Band anhören. Zu allen Songs gibt es ein Playback bei dem die Gitarre fehlt, damit du zur Band üben und spielen kannst. Das macht tierisch Spaß.

Für wen ist dieses Buch geeignet?
Ich finde „Ich werde Gitarrist!“ ideal, wenn du schon Lieder mit Akkorden begleiten kannst und einen Einstieg in die Rock-Gitarre suchst. Ich empfehle folgende Grundlagen, die aber nicht zwingend notwendig sind:
- Offene Akkorde E, Em, G, A, Am, C, D, Dm
- Barré-Akkorde E-Typ und A-Typ (damit sind die Powerchords ganz einfach zu verstehen)
- Viertel- und Achtelrhytmik mit und ohne Synkopen
Mit diesen Voraussetzungen kannst du das Buch ganz locker durcharbeiten, wirst viel lernen und dabei jede Menge Spaß haben. Falls du noch nicht alle Grundlagen drauf hast, kannst du trotzdem mit diesem Buch arbeiten. Ich empfehle dir aber, mit einem guten Lehrer die Lücken zu schließen.

Effektiv lernen
Am schnellsten kommst du voran, wenn du dir die Riffs und Songs selbst drauf schaffst und sie dann deinem Lehrer vorspielst. Er kann dir helfen, Probleme zu lösen, Fehler zu finden, Technik, Rhythmik und Ausdruck zu verbessern, Variationen der Riffs zu erfinden und die theoretischen Zusammenhänge zu verstehen. Auf diese Weise lernst du die Basis aus dem Buch und die Themen, die dich individuell weiter bringen, von deinem Lehrer.

Fragen und Feedback
Ich schreibe in den Worten eines Musikers. Falls du etwas nicht verstehst oder ein Wort nicht kennst, frag mich einfach im Kommentar. Du hilfst damit all denen, die es auch nicht verstanden haben, sich aber nicht zu fragen trauen.
Außerdem würde ich mich freuen, wenn du einen Kommentar über deine Erfahrungen mit dem Buch abgeben würdest.

Ich wünsche dir viel Spaß beim Üben,
Marcus Breiteneder.
18.6.06 13:22





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