personliches Weblog des Gitarristen Marcus Breiteneder
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Gitarre lernen

Gitarre lernen: Erfolgreich üben

Du spielst Gitarre oder ein anderes Instrument und stellst fest, dass du nicht richtig vorankommst, dass deine Fähigkeiten sich nicht so entwickeln, wie du es dir vorstellst? Teste die folgenden 5 Strategien, die mir sehr geholfen haben:


1. Übe regelmäßig

Üben braucht Regelmäßigkeit!
Du wirst keine großen Fortschritte machen, wenn du am Wochenende stundenlang übst und dann die ganze Woche über nicht mehr. Eine halbe Stunde am Tag nützt mehr, als 5 Stunden am Wochenende, weil unser Gehirn durch Wiederholung lernt.
Übe mindestens 4x pro Woche, das entspricht mehr als der Hälfte der Tage und ist deshalb eine gute Basis. 5 mal üben ist gut, 6 mal ist sehr gut und 7 mal ist überflüssig, weil wir Ruhe benötigen, um das Geübte zu speichern und zu verarbeiten.


2. Vereinbare Übe-Termine

Vereinbare Übe-Termine mit dir selbst und halte sie ein!
Wenn du ohne festen Termin nur übst, wenn du Zeit und Lust hast, wird so manche Woche vergehen, ohne dass du Fortschritte gemacht hast. Nimm deine Übe-Termine so ernst wie eine Verabredung mit Freunden oder Geschäftspartnern. Am besten trägst du sie jetzt sofort für eine Woche in deinen Terminplaner ein. – Du hast keinen? Besorge dir einen! – Verteidige diese Termine gegen dringende Ablenkungen von außen und verzichte nur in Notfällen auf deine Übe-Zeit!


3. Konzentriere dich beim Üben

Stelle alle Störungen, die dich ablenken könnten rigoros ab! Das Telefon kann dein Anrufbeantworter übernehmen, dein Handy die Mailbox. Ziehe dich allein in ein Zimmer zurück und schließe die Tür. Vereinbare mit deinen Familien-Mitgliedern, dass sie dich nicht stören während du übst. Wenn du ihnen erklärst, wie wichtig dir diese Zeit ist, werden sie es verstehen und akzeptieren. Selbstverständlich schaltest du auch alle anderen Geräte wie Fernseher oder Computer aus, wenn du sie nicht zum Üben benötigst.


4. Schreibe einen Übungsplan

Überlege dir genau, was du üben möchtest und schreibe es auf. Nimm dir für den Anfang kleine Portionen vor, die du locker schaffen kannst. Dadurch entstehen Erfolgserlebnisse und Motivation. Zu viele und zu große Übe-Ziele könnten das Gegenteil bewirken, könnten dich frustrieren und demotivieren.
Beginne mit den eher trockenen Übungen wie Gehörtraining, Harmonielehre, Blattspiel, Rhythmik, Technik und gehe dann zu den reizvolleren Themen wie Repertoire, Improvisation und Ausdruck.
Schreibe einen Übungsplan für eine Woche und ziehe ihn durch. Nach dieser Woche analysierst du, in welchen Bereichen du dich verbessert hast und passt deinen Plan für die nächste Woche an. Übungen, die du gut kannst, nimmst du heraus, die noch Wiederholung benötigen, übernimmst du. Variiere sie ein wenig, damit dir beim Üben nicht langweilig wird. Ändere mindestens eine Übung pro Woche.


5. Entwickle die Gewohnheit zu üben

Mache die Strategien 1-4 zu deinen Gewohnheiten. Dazu hältst du dich für 3-4 Wochen mit aller Disziplin an sie, ohne auch nur im Geringsten davon abzuweichen. Nach dieser Zeit hast du diese Gewohnheiten gespeichert ziehst weitere Motivation aus deinen Fortschritten und benötigst weniger Disziplin.


Ich wünsche dir viel Erfolg und Spaß beim Üben. Bitte teile mir deine Erfahrungen, Fragen oder Anregungen über den Kommentar-Link rechts unten oder per eMail mit.

Im nächsten „Gitarre lernen“ Artikel werde ich über das Thema „Wie übe ich?“ schreiben.

Marcus Breiteneder.
29.4.07 13:16


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Ich freue mich...

Ich freue mich darüber, dass ihr regelmäßig mein persönliches Weblog lest und dass mehr und mehr Menschen sich dafür interessieren.

Auf meinen ersten Artikel in der Rubrik „Gitarre lernen“ habe ich sehr positives Feedback erhalten. Selbst der AMA-Verlag zitiert meine Empfehlung des Buches Ich werde Gitarrist! auf der Verlags-Homepage .

Vielen Dank dafür!

Weitere Tipps zum Thema Gitarre lernen werden folgen.
14.7.06 15:57


Gitarre lernen

Mit diesem Beitrag eröffne ich die neue Kategorie „Gitarre lernen“ und schlage dir ein Buch von Jürgen Kumlehn vor: Ich werde Gitarrist!


Ich werde Gitarrist! Mit CD.









Inhalt
Das Buch hält, was der motivierende Titel verspricht. Es geht los mit einfachen Songs, für die du nur die rechte Hand benötigst. Danach kommen einfache Rockriffs und Powerchords, Blues und Tackergitarren. That Rocks!
In Kapitel 3 lernst du coole Pickings und rhythmische Akkord-Riffs und in Kapitel 4 darf das Noten- und Tabulaturlesen nicht fehlen. Aber keine Angst! Alles ist leicht zu verstehen und übersichtlich gestaltet, ideal zum Lernen oder Nachschlagen.
Im Anhang findest du Tipps zum Gitarrenkauf, zum Saitenwechseln, die Töne der Gitarre und ähnliches.
Auf der beigelegten CD kannst du dir alle Songs und Riffs mit Band anhören. Zu allen Songs gibt es ein Playback bei dem die Gitarre fehlt, damit du zur Band üben und spielen kannst. Das macht tierisch Spaß.

Für wen ist dieses Buch geeignet?
Ich finde „Ich werde Gitarrist!“ ideal, wenn du schon Lieder mit Akkorden begleiten kannst und einen Einstieg in die Rock-Gitarre suchst. Ich empfehle folgende Grundlagen, die aber nicht zwingend notwendig sind:
- Offene Akkorde E, Em, G, A, Am, C, D, Dm
- Barré-Akkorde E-Typ und A-Typ (damit sind die Powerchords ganz einfach zu verstehen)
- Viertel- und Achtelrhytmik mit und ohne Synkopen
Mit diesen Voraussetzungen kannst du das Buch ganz locker durcharbeiten, wirst viel lernen und dabei jede Menge Spaß haben. Falls du noch nicht alle Grundlagen drauf hast, kannst du trotzdem mit diesem Buch arbeiten. Ich empfehle dir aber, mit einem guten Lehrer die Lücken zu schließen.

Effektiv lernen
Am schnellsten kommst du voran, wenn du dir die Riffs und Songs selbst drauf schaffst und sie dann deinem Lehrer vorspielst. Er kann dir helfen, Probleme zu lösen, Fehler zu finden, Technik, Rhythmik und Ausdruck zu verbessern, Variationen der Riffs zu erfinden und die theoretischen Zusammenhänge zu verstehen. Auf diese Weise lernst du die Basis aus dem Buch und die Themen, die dich individuell weiter bringen, von deinem Lehrer.

Fragen und Feedback
Ich schreibe in den Worten eines Musikers. Falls du etwas nicht verstehst oder ein Wort nicht kennst, frag mich einfach im Kommentar. Du hilfst damit all denen, die es auch nicht verstanden haben, sich aber nicht zu fragen trauen.
Außerdem würde ich mich freuen, wenn du einen Kommentar über deine Erfahrungen mit dem Buch abgeben würdest.

Ich wünsche dir viel Spaß beim Üben,
Marcus Breiteneder.
18.6.06 13:22





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